Linie Geiger

Geiger

Quelle Abb: Armin Krämer

Die Zukunft schaut ganz rosig aus!

Von der Geiger-Linie spielen heute in der Fleckviehzucht fast ausnahmslos die Nachkommen von Gebal eine züchterisch relevante Rolle. Gebal selbst stammt aus der sehr bekannten 100.000-Liter-Kuh Mabel vom Betrieb Schleicher und wurde wegen seiner seltenen Linienführung, der überdurchschnittlichen Leistungsvererbung und seines günstigen Kalbeverlaufs sehr stark eingesetzt. Sein bekanntester Sohn ist Gebalot, der mit seinen knapprahmigen und leistungsstarken Kühen, die mit sehr guten Fundamenten und sehr guter Melkbarkeit ausgestattet sind, überzeugt.
Mittlerweile zählen die Gebalot-Söhne und –Töchter zu den interessantesten Linienalternativen in der Fleckviehzucht. Vor allem mit Gepard hat man einen sehr guten Nachkommen von Gebalot, der sehr viel eingesetzt wurde und wird, wie sich auch an der Fülle seiner Söhne mit genomischen Zuchtwerten zeigt. Dazu zählen Genial, Gerri, Gibher, Gibraltar, Gigabyte, Gigantisch und Gin-Fizz.
Aber auch über Giradeli, einem weiteren Gebalot-Sohn und dessen Söhne Gintonic und Grandios breitet sich die Geiger-Linie aus.
Neben den beiden bekanntesten Gebalot-Söhnen treten mittlerweile noch weitere genomische Jungstiere wie Gesico, GS Glockner, GS Gizmo oder Gossip auf den Plan.
Besondere Beachtung sollten auch die genetisch mischerbigen Hornlosstiere Grimm PS, Grafenstolz PS und Golgota PS sowie ihre Söhne Garibaldi PS, Golfino PS, Golfmaster PS und Golium PP finden, die eine sehr gute Linienalternative darstellen.
Auf der Mutterseite sind Gebalot-Töchter oft mit hohem Gesamtzuchtwert ausgestattet und sind daher eine willkommene Abwechslung zu den Winnipeg- und Vanstein-Töchtern. Als Muttervater vom, der Horror-Linie entstammenden, Wettendass (Weintor x Gebalot), erlebt Gebalot erneut starken Aufwind.

Auch bei Manigo wird über die Mutterseite das Geiger-Blut verbreitet. Die Manigo-Mutter ist eine sehr untypische Geber-Tochter. Geber ist ein weiterer Gebal-Sohn mit einer deutlichen Schwäche in der Eutervererbung. Nitti, die Mutter von Manigo konnte jedoch mit einem herausragenden Euter überzeugen.
Nicht zuletzt deswegen ist aus heutiger Sicht das Potenzial für eine größere Bedeutung dieser Linie auf alle Fälle vorhanden.