Linie Horex Teil 1

Horex - Holb 1

Horex - Hodach

Die Horex-Linie entfaltet sich heute über einen seiner Söhne und zwei Enkel. Deshalb wird die Linie im heutigen Einsatz auch eher als Horror- oder Hodscha-Linie bekannt sein, welche beide aus der ursprünglichen Horex-Linie entspringen. Hodscha entstammt als einzig brauchbarer Nachkomme dem Bullen Holb, während Horror als Hornung-Sohn die Linie weiter führt. Auf Hodscha-Seiten wurden eher schwere, rahmige Kühe ohne außergewöhnliche Leistung vererbt, weshalb sie bis heute als Doppelnutzungsrinder mit Fleischtendenz eingesetzt werden können. Jedoch hat es auch hier Fortschritte in Richtung Leistung gegeben, wie sich bei Janda, einem der Neueinsteiger in der EUROgenetik zeigt.

Der Hermann-Sohn Janda ist auf Seiten Hodscha als Neueinsteiger zu verzeichnen, der, wie oben erwähnt, zwar den Merkmalen der großrahmigen, starken Kühe entspricht, jedoch leistungstechnisch aufgestiegen ist. Besonders überzeugt Janda in den Fitnesswerten, was ihn zu einem sehr beliebten Stier im heutigen Einsatz macht.

Linie Horex Teil 2

Horex - Horror 1

Die heutige Horror-Linie lage im Schwerpunkt eher auf hoher Leistung bei weniger überzeugenden Milchinhaltsstoffen; jedoch überzeugt die Linie bis heute durch ein starkes Exterieur, vor Allem im Eutersektor.

Linie Horex Teil 3

Horex - Horwein

Sowohl als Haupt- als auch als Nebenlinie wird Horex seinen Einfluss auf die Fleckviehzucht stetig erweitern können, da eine breite Streuung an Nachkommen, beispielsweise des, sehr bekannten, Bullen Horwein, immer wieder im Prüfeinsatz eingestellt werden.

Linie Horex Teil 4

Horex - Waxin

Horex - Winox

Horex 1

Horex 2

Horex - Waterberg

Eben ein solcher Horwein-Nachkomme ist einer der bedeutendsten Aufsteiger der neuesten Zuchtwertschätzung, Waldler (Wal x Mandela). Als extrem fitnessstarker Vererber ist der Wal-Sohn bestens geeignet, um langlebige, ausdauernde und doch gesunde Kühe mit unauffälligen, schönen Eutern zu züchten.

Ebenfalls der Horror-Linie an gehören Waban, Wettendass, Wahnwitzig PS und Wodongo, Söhne der Bullen Wille, Weintor, Wahnfried PS und Wonderfull, die die Eigenschaften der Horror-Linie in Milch und Exterieur perfekt vertreten. Als erster Sohn des viel eingesetzten Bullen Wille ist Waban nun ein großer Hoffnungsträger, da er im Gegensatz zu seinem Vater keinen Erbfehler aufweist.

Als weitere Abkömmlinge der Horror-Linie momentan im Einsatz befinden sich zum Beispiel Wohltat, Wildewiesn, Wieweit und Wamesbond PP, die alle als genomische Jungvererber in der Zucht eingesetzt werden können. Drei dieser vier Spitzenvererber entstammen dem wohl bekanntesten Zweig der Horror-Linie: Winnipeg nach Wespe nach Horwein. Wamesbond PP hat seine Wurzeln über Wyoming bei Weinold.

Quelle Abb: Armin Krämer