Linie Präfekt

Präfekt

Quelle Abb: Armin Krämer

Mit Humpert zurück an die Spitze!

Der Präfekt-Sohn Perutz war in den 70er-Jahren einer der höchsten Milchleistungsvererber. Über Peppo und den Schweizer Bullen Husar gelangt man zu Humberg. Ausgehend von Humberg entwickelten sich die zwei Äste Humid und Humlang, die heute noch mit herausragenden Vererbern vertreten sind. Um die Trennung zur Huss-Linie sicherzustellen, werden alle Nachkommen der Präfekt-Linie auf „O“ umgetauft.
Von Humid gab es fast 40.000 Kühe, die beste Doppelnutzung mit leichten Fundamentschwächen verkörperten. Von Humid wurden 58 Söhne angekauft, wobei mit Hupsol und Huascaran zwei beachtliche Vererber hervorgingen, die mit ihren Söhnen wie Obwohl, Ozon, Ostende, GS Othello, Massimiliano und Ostblock für den Fortbestand dieses Seitenastes sorgen. Hupsol und seine Söhne brillieren vor allem in der Fitness- und Eutervererbung bei etwas schwächeren Milchwerten. Huascaran war ein beliebter Kalbinnenstier.
Der Begründer des anderen Seitenastes ist Humlang, von dem es etwa 20.000 Töchter gab. Seine Stärken liegen besonders in der Fundamentvererbung, Schwächen hat er dagegen bei der Euterqualität. Dies ist auch meistens der Grund, weshalb von den 62 eingestellten Humlang-Söhnen die meisten scheiterten. Lediglich GS Humlau, Harvester und Humat konnten sich durchsetzen. Von Harvester gibt es mit Hagwirt und Harvestin vielversprechende Söhne und von den 18 eingestellten Humat-Söhnen ragt Humpert durch seine Exterieur- und Leistungszuchtwerte heraus. Deshalb und wegen seiner alternativen Linienführung ist Humpert ein äußerst interessanter Spitzenvererber. Bleibt zu hoffen, dass sich mit seinen Söhnen der Fortbestand sichern lässt. Bis dato sind beim BVN Humphrey, Heiliggeist und Huber eingestellt.
Aber auch auf der Mutterseite ist bei einigen Bullen die Präfekt-Linie vertreten. So ist die Mutter des stark eingesetzten Bullen Wille eine Humlang-Tochter. Auch von Hupsol-Töchtern sind einige Söhne eingestellt, wie z.B. Headset oder Winni.