Rinderbesamung (RKB)
Mit derzeit 570.000 Erstbesamungen ist der BVN mit Abstand die größte Rinderbesamungsorganisation in Deutschland.
Die Besamungen werden zum größten Teil mit Sperma von folgenden Rassen durchgeführt: Deutsches Fleckvieh, Deutsches Gelbvieh und Deutsche Holsteins.
Durch die künstliche Besamung ist es möglich, dass von einzelnen Bullen weit über 10.000 Nachkommen pro Jahr geboren werden. Um sicher zu stellen, dass nur gute Vererber so stark eingesetzt werden, werden die Bullen einer intensiven Nachkommenschaftsprüfung auf alle ökonomisch relevanten Merkmale (Milchleistung, Fleischleistung, Kalbeverlauf, Nutzungsdauer usw.) unterzogen. Nur die besten Bullen erhalten dann die Besamungserlaubnis für einen intensiven Einsatz in der künstlichen Besamung.
Die Anforderungen zur Erteilung der Besamungserlaubnis sind im Tierzuchtgesetz geregelt und werden von der Zuchtwertprüfstelle überwacht.
Der mit Abstand am stärksten eingesetzte Fleckviehbulle war HORB. In den Jahren 1992 bis 2000 wurden von ihm über 200.000 Erstbesamungen durchgeführt. Mit seinen Söhnen und Töchtern hat er maßgeblich zur positiven Entwicklung des Fleckviehs in den letzten 10 Jahren beigetragen.

- Rassenverteilung bei der künstl. Rinderbesamung des BVN.



