EURO- Genetik dominierend

Das Ergebnis der Zuchtwertschätzung vom Dezember 2016 zeigt die starke Dominanz des BVN und der EUROgenetik bei den nachkommenschaftsgeprüften Bullen. Zehn Bullen weisen einen Gesamtzuchtwert von 130 oder mehr auf. Da kann man auf darunter befindliche Erbfehlerträger getrost verzichten und hat immer noch eine herausragende Auswahl die seinesgleichen fleckviehweit sucht.

Die Spitze in der GZW Liste übernimmt wieder der Bulle Waldler, der nun einen Gesamtzuchtwert von 136 aufweist. In einem Kopf-an Kopf Rennen konnte er Mandrin wieder überholen, der einen GZW von 134 aufweist.

 

Ihnen folgen Manigo, der mit seiner Vielzahl von Töchtern sich weiterhin auf diesem gigantisch hohen Niveau mit 133 festigt. Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Waban, der im Gesamtzuchtwert noch einmal fünf Punkte zulegen konnte. Sowohl auf der EURO Tier als auch auf der Welser Messe bestach er mit seinen leistungsstarken Nachzuchten mit gutem Exterieur und ist damit sicherlich einer der neuen Shootingstars. Komplettiert wird diese illustre Liste durch den Wyoming- Sohn Why not und den Hermann-Sohn Janda, die sich auch nochmals steigern konnten und nun beide einen Gesamtzuchtwert von 130 erreichen.

 

 

IMPOSIUM-To, WELTSTAR-Mutter OXFORD DE0974570856 - 3. Kalb (2013 KeLeKi)

Interessante Neueinsteiger

Auch bei den Neueinsteigern sind neue „Lichter“ zu beachten. So z. B. der Wapuls-Sohn Wappen, der aus dem Anpaarungsvertrag vom Betrieb Scheuerer in Luigendorf stammt. Er erreicht einen Gesamtzuchtwert von 123. Mit einem MW von 127 und einem sehr ansprechendem Exterieur kann der Weburg-Sohn Weltstar aus der bekannten Schaukuh Oxford vom Betrieb Weller in Kosbach aufwarten. Mit über +900 kg Milch und positiven Inhaltsstoffen ist er sicherlich einer der Neueinsteiger, den man auf seinen winterlichen Besamungsplan setzen sollte.